Von Sonnenbrillen, Lockerungsübungen und anderem Unfug

Autor

viavelo

Datum

2015-04-16

Von Bédoin aus führt die Straße ein gutes Stück leicht ansteigend nach Osten. Dann macht sie am Rande der kahlen Weinfelder einen Knick nach links und der Mont Ventoux tut sich über dem Lenker auf. Jetzt bleibt noch etwas Luft zum Stöhnen, bevor der Asphalt unter den Rädern mehr und mehr kippt und der Berg einem gleichermaßen entgegenfällt. Unser Ziel liegt am Ende dieser Straße, die fast ohne Verschnaufpause von 300 auf 1900 Meter führt. Es kann uns niemand vorwerfen, dass wir nicht nach Höherem strebten.

Mont-Ventoux-Brevet

Autor

Armin Huber

Datum

2015-04-15

Eine große Fahrrad-Sause (600er Brevet) von Freiburg nach Südfrankreich schon im März, sind die verrückt?
Sicher nicht, aber man benötigt schon eine große Leidenschaft und eine gute Portion Optimismus.

600 km Brevet als Frühjahrstraining !(?)

Autor

Doris Hermanns

Datum

2015-04-13

Mit der Ankündigung meiner Pläne  im März  2015 600 km in die Provence zu fahren, hielt ich mich ziemlich zurück. Eigentlich kann dies niemand für gut heißen, sich so früh im Jahr zu verausgaben,  sich den widrigen Wetterbedingungen auszusetzen und, und, und… . Es gibt noch viele Gründe, die dagegen sprechen, aber auch sehnsuchtsvolle Gedanken an eine Herausforderung, die einem dem Alltag entreißen und neuen Schwung in die wintermüden Knochen bringt. So befasste ich mich gleich nach der Ausschreibung dieses gewagten Brevets mit der Umsetzung.

„Belchen satt“ Superrandonée – eine Dimensionsverschiebung

Autor

Rainer Trepke

Datum

2014-09-23

Eine Reise ins „ich“, die Prüfung und Festigung einer Freundschaft sowie eine Fahrt durch beeindruckende Landschaften mit einer der genialsten Erfindung der Menschheit dem (Renn-) Velo - das sollte es werden.

Die Teilnehmer: D.M.,d.a.h. (Der Mann, der alles hat) und D.M.,d.w.b. (Der Mann, der weniger braucht).

Der Plan: ausgeheckt und mehrfach selbst erprobt vom Breisgauer Brevet-Organisationsteam.

Schattendasein im Land der Belchen

Autor

viavelo

Datum

2014-08-23

Alles beginnt damit, dass man Samstag früh noch vor halb vier Uhr aufsteht, um gegen halb fünf am Freiburger Martinstor zu stehen, wo die Rundfahrt starten soll. Unter Insidern gilt sie als extrem. Andere Randgruppen wanken um diese Zeit von Diskothek zu Diskothek – irgendwie auch extrem. Oder die Taxifahrer, die übermüdet auf letzte Kundschaft lauern. Gegenüber stehen die Streifenwagen der Bereitschaftspolizisten, die hier gähnend ihren Dienst verrichten. Eine friedliche Koexistenz gesellschaftlicher Subsysteme.

Belchen nass

Autor

Doris Hermanns

Datum

2014-08-21

Während langen Winterabenden macht der gemeine Radfahrer seine Planung für das kommende Jahr, so auch ich im letzten Winter. Und bei all den möglichen Angeboten konnte ich mir als Highlight des Jahres Belchen satt gut vorstellen. Aber wie trainiert man auf solch eine Tour hin. Bereits im März absolvierte ich deshalb, als Trainingsfahrten den Trirhena 1000er. In der gleichen Gegend, also konnte ich mich mit dem Terrain vertraut machen. Bei frühlingshaftem Wetter mit zwei Packtaschen, noch in Wintermontur, teilte ich mir die Strecke, mit 14500 hm in sechs Etappen auf.

Belchen Satt

Autor

Michael Probst

Datum

2014-08-09

Wegen meiner Elternzeit war ich für Belchen satt angehalten, die Zeit von "Haustür bis Haustür" so kurz wie möglich zu halten. Weil die Zugfahrt von Freising bis Freiburg in ca. 6 h (alle 2 h tagsüber) machbar war, habe ich mich für Fr, Sa und Sonntag entschieden.

Wundersames aus dem Jura

Autor

viavelo

Datum

2014-07-28

Am Ende der Saison ist der Kopf wieder randvoll. Ein Gewirr von Straßen und Wegen. Sonne und Regen, Wind und Wetter, feiner und grober Asphalt, Berge und Täler, Freuden und Leid vermischen sich nach Belieben. Was uns die einschlägigen Chronisten der Langstreckenszene schließlich an Geschichten auftischen, ist der Wahrheitssuche leider auch nicht dienlich: alles geschönt. Verfasst aus einem Gemütszustand heraus, den wir, um die Tradition des Beschönigens fortzuführen, als gelockert bezeichnen dürfen. Ich weiß, wovon ich rede.

Geduld, Geduld, das Schlimmste kommt noch - Belchen satt 2014

Autor

Andreas Herrmann

Datum

2014-07-24

Manche Dinge kann man nur ganz schwer beschreiben oder erklären. Aktivitäten, die sich im Grenzbereich der eigenen Leistungsfähigkeit abspielen , beispielsweise. Körperlich und mental. Wir Radler haben da gewisse Vorteile gegenüber Okkultisten und Tischrückern. Wir können Grenzerlebnisse erfahren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Klar, wenn einer schreibt „Belchen satt“ sei  „eine der epischsten und härtesten Herausforderungen, die es in Europa für Hobby-Radsportler gibt!“ (Zitat Tilo Lier), dann denkt man erst „na und!“.