400 Kilometer sind ein Katzensprung…

Autor

Oliver Gunkel-Pfitzner

Datum

2016-06-05

…Nur bin ich keine Katze.

Es war so wie immer: Wir fuhren hoch und anschließend wieder runter. Als es regnete, wurden wir nass. Die Pizza lag schwer im Magen. Das war ein wohliges Gefühl. Als die Sonne schien, leuchteten die Farben. In der Nacht wurde es dunkel, und am Ende dachte ich gar nichts mehr. Freiburg ist um so größer, je kleiner man es sich vorgestellt hat. Wer hätte das gedacht ?

Eine ganz schöne Viecherei war der Bodensee-400er!

Autor

Irene Greiner

Datum

2016-06-02

Im Grunde hat alles geklappt und es waren keine Absonderlichkeiten zu verzeichnen. Was beim 300er schiefgelaufen war, war mit viel Glück, technischer sowie optischer Aufrüstung kein Problem mehr.

Das Navi fiel nicht aus, ein funkelnagelneuer SON Edelux samt Luxuslatüchte verrichtete seinen Dienst klaglos, der Akku saß dank Panzerband unverrückbar in der Buchse, das Helmlicht war von Beginn an am Helm, wo es hingehört, den Plan und das Navi konnte ich dank nagelneuer Sportbrille mit Gleitsicht und Prismen sowie den erforderlichen Dioptrien auch erkennen.

Richtige Männer

Autor

viavelo

Datum

2016-05-29

Früher hielten es die richtigen Männer noch aus, einfach dazusitzen, ein Bier nach dem anderen zu trinken und über Stunden stumm und gedankenverloren vor sich hinzustieren. Sie hatten verstanden, worum es im Leben wirklich geht: um die einfachen Dinge. Also trinken, essen und und günstigenfalls noch ein paar Angelegenheiten, die einem dann einfallen, wenn die Kinder im Bett sind.

Auf der Strecke geblieben

Autor

viavelo

Datum

2016-05-16

Der Regen, so hieß es, würde heftig werden und käme von Westen. Für den heutigen Samstag sind die stärksten Schauer dieses Jahres angekündigt, aber das heißt es ja häufig vor dem Breisgau- oder irgendeinem anderen Brevet im badischen Grenzland zur Schweiz und zu Frankreich und ist insofern nun wirklich nichts Ungewöhnliches. Dass der Regen von Westen käme, daran glaube ich nicht. Er kommt aus Nordwest.

Mont-Ventoux-Brevet 2016

Autor

viavelo

Datum

2016-04-28

Es liegt auf der Hand, dass ein Leben ohne Brevets möglich ist. Haben wir nicht alle in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft jemanden, der noch nie eine Langstrecke bewältigt hat – die Oma, der Opa oder irgendein Cousin dritten Grades? Eine ganz andere Frage ist die, ob das Leben als solches überhaupt sinnvoll sein kann, wenn man nicht von Zeit zu Zeit pedalierend das Weite sucht. Kann es nicht, hätte ich bis vor Kurzem gesagt, unmöglich.

Versöhnung

Autor

Philip Hinüber

Datum

2016-01-01

Am frühen Morgen des 25. März 2015 war es soweit: Die Stunde hatte geschlagen für das aufregendste 600er Brevet, das ich bis dahin absolviert hatte. Diesmal 600km in den Süden, Oneway. Ohne die Versicherung, dass nach 600km alles vorbei sein würde und man sich dann wieder in den eigenen 4 Wänden an Küche, Dusche und Bett bedienen könnte.

Dementsprechend ging diesem frühen Brevet im Jahr von Freiburg zum Mont Ventoux eine deutlich aufwendigere Planung voraus, die ich erst nach und nach realisierte.