Erfahungsbericht 600-km-Brevet

Autor

Matthias Rau

Datum

2014-07-01

 “Zur Erinnerung: wir fahren heute das 600er” sagt Walter, einer der zwei Organisatoren, morgens bei der kleinen Ansprache nach dem Frühstück in der Freiburger Gaststätte Augustiner. Allgemeines Gelächter unter den 80 Teilnehmer_innen. Vergisst man ja nun wirklich nicht, sowas. Vor allem ich nicht, der ich mich zum ersten Mal für diese Distanz angemeldet habe. Ein nicht unbedeutender Teil meiner Trainingskilometer dieses Frühjahr wurde mit dem Ziel vor Augen absolviert, dieses Brevet zu bewältigen.

Belchen satt oder: Wenn der Hund net gschissen hätt ...

Autor

Hans-Peter Stümpfl

Datum

2014-06-30

Früher bin ich gerne die RTF’s und Marathons (Arber, Dinkelscherben, Erdinger, Lupburger) gefahren. Dann hat mich eine Bekannte, die E. H. auf die Randonneurs-Szene aufmerksam gemacht. Besonders die Brevets beim K. W. (knallharter Sehr-viel-Fahrer). Da kann ich von daheim hin radeln, mich in der alten Schule auf ein Feldbett legen, am nächsten Tag fahren und dann wieder im Schlafsack pennen. So auch heuer, beim 2, 3, 4 und 6-Hunderter. Beim letzterem habe ich es nicht mehr in der Zeit geschafft. Glatt 6 Stunden langsamer, wie zwei Jahre davor!

Belchen Satt 2.0

Autor

Tobias Jandt

Datum

2014-06-27

Es ist ist wie bei einer Beta-Phase. Das Produkt ist zwar ausgereifter wie beim Prototypen aber zur Serienreife reicht es noch nicht ganz. Es muß noch getestet werden und das eine oder andere verbessert werden.

Eigentlich sollte man doch bei einem 2. Versuch doch vieles besser machen und das bereits Gelernte in die Tat umsetzen und trotzdem lernt man immer weiter hinzu, so auch beim Belchen Satt am 14.6.2014.

Tod in Vesoul

Autor

Jan Fries

Datum

2014-06-16

Die D9 hat mich in den Wahnsinn getrieben. Es war nur ein kurzes Stück Strecke, auf welchem sich die breite Straße schnurgerade einige Hügel hinaufschiebt. Von jedem der Hügel konnte man sehen, wie sie weitere Hügel überspannt. Die Abfahrten waren kürzer als die Anstiege, also ging es tendenziell bergauf. Die Hügelkuppen waren hoch genug, um plötzlich Autos auszuspucken, die auf und ab über die Landstraße rasten.

Abgründe

Autor

viavelo

Datum

2014-06-06

Das Jahr schreitet fort. Man merkt dies vor allem daran, dass der hochverdiente Urlaub langsam überfällig und die Brevets immer länger werden. Aber auch bei Strecken von 400 Kilometern Länge gibt es noch knapp hundert Leute, die sich vor Ort einfinden, was bei Millionen von anderen Möglichkeiten, das Wochenende zu verbringen, einiges heißen will. Angesichts der Alternativen - Kindstaufen, Jubiläen, Billigflüge, Schnäppchenjagd - mehr als eine glückliche Fügung.

Vogesen-Brevet 10.05... Blauäugig... oder die Grenzerfahrung eines Neulings

Autor

Manfred Heller

Datum

2014-05-27

Um 7:00 sind wir im Augustiner in Freiburg angekommen. Bernhrad meine Mitfahrgelegenheit aus Untertürkheim, ein erfahrener Brave-heart… Brevet-finisher. Paris Brest Paris… ohne WORTE… dies zeigt auch sein Trikot hat die Ruhe weg.

Die Stimmung beim ausgiebigen Frühstück ist familärer entspannt. Die beiden Veranstalter, Walter und Urban haben ganze Arbeit verrichtet… klasse… Croissant, Wurstplatten, Käse stimmen uns auf unser Fahrt ins Elsaß ein.

Der Geist des Mont Ventoux (300 Kilometer)

Autor

Christoph Molz

Datum

2014-05-20

Zum zweiten Mal in diesem Jahr fahre ich ins Augustiner zum frühstücken. Der 300er Brevet steht auf dem heutigen Tagesplan. Christina ist nicht dabei: sie ist krank. Werner aus Karlsruhe begleitet mich: er hat bei mir übernachtet und startet eine Stunde später mit der zweiten Gruppe. Ich hatte erst am Vorabend realisiert, dass die 8-Uhr-Starter die anstrengendere Route vor sich haben: 4600Hm auf 300km! Und das bei mir direkt nach einem Trainingslager in der Provence, mit 4-maliger Auffahrt zum Mont Ventoux! Beim letzten Aufstieg  drei Tage zuvor war ich am Schluss ziemlich eingebrochen.

300 km Bölchen-Brevet

Autor

Stefan Leistner Baumgardt

Datum

2014-05-19

Und wieder "darf" ich früh aufstehen, weil ich am Abend vorher noch zu arbeiten hatte. Das nächste Jahr werde ich versuchen, anders zu planen. Dann klappt es vielleicht auch mit dem Zug. Ich fahre also morgens gegen 6 Uhr mit dem Auto los und bin so gegen 7.15 Uhr in Freiburg. Velo ausladen, mit den restlichen Sachen bepacken und ab ins Augustiner zum Frühstück. Der Vorraum ist voll mit  fahrbaren Untersätzen, die nur darauf warten, bewegt zu werden. Und das werden sie auch ausgiebig am heutigen Tag!