Der Ventoux rückt in die Ferne

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Angesichts der Corona-Pandemie rückt der Start am 25. März in Richtung Südfrankreich in zunehmende Ferne. Es stellt sich sicherlich nicht nur für den Veranstalter, sondern auch für jeden der Teilnehmer die schwierige Frage, ob es gegenüber seinen Angehörigen oder seinem Arbeitgeber und seinen Arbeitskollegen zu verantworten ist, sich mit rund 50 Leuten aus allen Himmelsrichtungen morgens zum Frühstück zusammenzusetzen, um dann durch das Elsass zu radeln, das als Hochrisikogebiet gilt. Auch in Nyons gab es bislang nach meinem jetzigen Kenntnisstand drei Corona-Fälle, in der Region erheblich mehr. Es ist also denkbar, dass in Kürze auch die Region am Fuße des - aktuell übrigens so gut wie schneefreien - Mont Ventoux zum Risikogebiet deklariert wird.

Noch zögere ich hinsichtlich einer definitiven Absage und tendiere dazu, den Verlauf der Angelegenheit noch ein paar Tage abzuwarten und den Streckenverlauf und die Modalitäten am Start und am Ziel unter Umständen der Situation anzupassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, tut aber wohl dennoch gut daran, seine Fahrkarten und Hotel - so möglich - zu stornieren.

Natürlich bleibt es auch im Falle einer Absage jedem unbenommen, sich am 25. März auf den weiten Weg zum Mont Ventoux zu machen, und sicher werden einige dennoch in Freiburg losfahren. Aber ob der Start dann im Augustiner sein wird und ob am Ende eine Homologation stehen wird - das werden die nächsten Tage zeigen. Ich bitte um Verständnis, wenn ich an diesem Punkt noch keine definitive Entscheidung treffen kann.

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